Herzlich Willkommen zum Thema Alkoholsucht und Selbsthilfe

Die Alkoholkrankheit gibt es nicht erst in der heutigen Zeit. Die Alkoholsucht spiegelt ein inneres Verlangen nach Zufriedenheit und Glück, welches heute als Alkoholkrankheit anerkannt ist. Auch wenn die Gesetzgebung es nicht mehr als Willenlos bezeichnet, ist der Alkoholkonsum in den Köpfen der Menschen, immer noch als Schwäche verankert. Ich möchte mit der Internetseite www.karwoll.de, die Selbsthilfe in der Alkoholsucht aufzeigen. Durch die selbstlose Hilfe vieler trockener Alkoholiker haben viele Alkoholkranke ihr Suchtverhalten in den Griff bekommen und leben heute zufrieden und glücklich.
Alkoholsucht und Alkoholkrankheit ist keine Schande. Wer Probleme mit seinem Alkoholkonsum hat, sollte sich Hilfe holen. Diese Internetseite zeigt meinen Weg in und aus der Alkoholsucht mit Hilfe der Selbsthilfe. Im Forum möchte ich allen die Gelegenheit geben, ihre Fragen zu stellen und sie von mir und anderen Betroffenen beantwortet zu bekommen.

Alkoholismus und Alkoholsucht ist keine Schande. In unserer Gesellschaft gibt es ca. 5.000.000 Menschen, die mit dem Alkohol Probleme haben. Nicht jeder zeigt es in der Öffentlichkeit. Viele gehen einer geregelten Arbeit nach haben auch Familie. Wie kann ich sie erkennen?

 

In fast jeder Familie gibt es einen Menschen, der Probleme mit Alkohol hat. Wie kann ich erkennen, ob in meiner Familie jemand mit Alkoholproblemen ist? Diese Internetseite möchte Ihnen helfen, diese Frage und alle anderen Fragen zu Alkoholproblemen ausführlich zu beantworten.

Wenn ich heute höre oder lese, wie viele unserer Kinder und Jugendlichen bereits Alkohol einsetzen, um ihre Probleme im Alltag zu bewältigen, bin ich oft daran erinnert. Da Alkohol in unserer Gesellschaft nicht als Droge angesehen wird, macht es den Helfern schwer, die Gefährlichkeit des Alkoholkonsums den Jugendlichen klar begreiflich zu machen. Sie hören sich die Berichte an, nicken brav und kaum haben sie sich umgedreht, trinken sie auch schon wieder. Ich möchte das Verhalten nicht verurteilen, weil ich es aus eigener Erfahrung kenne. Man gehört nicht richtig dazu, wenn man nicht trinkt. Manchmal spüre ich das heute noch. Auch nach langer Trockenheit bin ich oft mit Unverständnis konfrontiert, wenn ich ein Glas Bier oder Wein ablehne.

Gefahren für den Alkoholiker (alcoholic anonymous)

Wenn man mit dem Alkoholkonsum aufgehört hat, sind die Gefahren für einen Rückfall sehr hoch. Täglich, zu fast jeder Stunde begegnen uns alltägliche Dinge, die einem Rückfall bedeuten können. Wenn man aber die Situationen und Stolpersteine auf seinen nüchternen Weg kennt, kann man sie aus dem Weg gehen. Man muss viele Dinge seines Lebens ändern oder sogar neu erlernen.
Ich möchte hier die Gefahren aufzeigen, die mir meinen Weg erschwert haben und wo ich bei meinen ersten Schritten versagt habe. Am Anfang war ich immer der Meinung, dass ich alles besser weiß und mußte meine eigenen negativen Erfahrungen machen. Ich wollte die Umwelt ändern, aber mich nicht.

Alle sollten sich meinen veränderten Lebensverhältnissen anpassen, aber, ich musste lernen, dass ich mich verändern muss.

Ich war nicht ehrlich zu meiner Umwelt. Bei Einladungen zu Festen gebrauchte ich Ausreden. Heute erzähle ich mir wichtigen Personen und dehnen mit welchen ich viel zu tun habe, von meinem Alkoholproblem. Ich mußte dabei feststellen, dass mich die Menschen für meine vermeintliche Stärke mehr achten, als wenn ich mich ihnen entzog. Heute gehe ich auch zu Feiern und Veranstaltungen. Jeder der mich als Mensch ernst nimmt und mich kennt, würde mir nie Alkohol anbieten. Das weiß ich.

Es gibt sicher noch viele Stolpersteine und Gefahren für einen trockenen Alkoholiker. Die oben erwähnten, waren für mich aus heutiger Sicht die Größten.

Sei ehrlich zu Dir selbst. Besuch uns im Forum

Wenn Sie Zweifel haben, ob eine Ihnen nahe stehende Person, Probleme mit Alkohol hat, lesen sie die Erfahrungen der anderen Mitglieder. Das wird Ihnen helfen, mehr über die Alkoholsucht und Alkoholkrankheit zu erfahren. Viele Bücher liefern Informationen zur Alkoholsucht und helfen Ihnen bei vielen Fragen, die es in der Alkoholkrankheit gibt.

Vielleicht an dieser Stelle noch ein paar Fragen, die zum Nachdenken anregen können.

Warum trinke ich jeden Tag so viel Alkohol?

Gibt es Momente, wo ich mich deswegen selbst nicht ertragen kann?

Möchte ich gerne ein Leben ohne Alkohol führen?

Bin ich bereit, mein Leben vollständig zu ändern?

Möchte ich Hilfe für meine Alkoholsucht?

Hinweis zum kontrollierten Trinken

Ein Alkoholtest aus meinen Erfahrungen heraus.

Warum trinke ich überhaupt Alkohol?

Brauche ich den Alkohol schon für mein Leben oder könnte ich auch ohne jeglichen Alkoholkonsum leben?

Wichtig bei der Beantwortung der Fragen sollte natürlich die Ehrlichkeit sein. Da man sich oft gern selbst etwas vormacht, wäre es hilfreich jemanden anderen zu fragen, wie er oder sie seinen Alkoholkonsum und vor allen auch den Stellenwert des Alkohol einschätzt. Sicherlich kann kein anderer Mensch wissen oder beurteilen, wie weit wir alkoholabhängig sind, aber gerade fremde Menschen gehen da eher unsensibler um, weil sie uns nicht so freundschaftlich kennen. Auch wenn wir es nicht gern hören, kann ein wichtiger Schritt sein, über die Bemerkungen anderer Menschen, die über oder mit uns über unseren Alkoholkonsum reden, mal ehrlich nachzudenken. Niemand sagt es ja grundlos, wenn er meint, wir würden zu viel Alkohol trinken.

Alkohol ist die Droge, die am weitesten in unserer Gesellschaft verbreitet ist. Sie wird in den jungen Jahren des Lebens aus unterschiedlichen Gründen zu sich genommen, von der Umwelt sehr toleriert und selbst bei Gesprächen mit Betroffenen wird der Alkoholgenuss stets verharmlost.

Ich möchte an meiner eigenen Lebensgeschichte aufzeigen, wie es bei mir angefangen und wie ich es nach langer Zeit des Alkoholismus geschafft habe, mir ein neues lebenswertes schönes Leben aufzubauen.


Durch die einseitige Lebensweise, die für einen alkoholkonsumierenden Menschen oft auch mit viel Bewegungsarmut verbunden ist, sollten sich neue Freizeitinteressen auch mit Sport und Bewegung beschäftigen. Dazu kann man zum Beispiel ein Laufband zu Hause verwenden, wenn man sich, gerade was die Anfangzeit des nüchternes Leben betrifft, noch nicht so selbstsicher unter Menschen bewegen kann.




Jeder kann es schaffen, nicht mehr zu trinken und als trockener Alkoholiker zu leben. Ich möchte allen, die es möchten, mit meiner Geschichte helfen, auch ihrem Suchtproblem zu entkommen.

Diese Seite soll Dir helfen, Dein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen. Es gibt viele Selbsthilfegruppen (alcoholic anonymous), die Dir bei Deiner Alkoholsucht helfen können.

Ich werde hier meine ersten Jahre, meine ersten Alkoholkontakte in der Jugend, die extremsten Jahre der Sucht, die ersten Schritte meiner Nüchternheit und über mein heutiges schönes Leben berichten.

Die einzelnen Abschnitte meines Lebens werden sehr ausführlich geschildert und gerne gehe ich auf Fragen ein.

Die Suchthilfe wird immer wichtiger, wenn man an unsere Jugend und Kinder denkt. Schon im frühen Kindesalter wird Alkohol zu sich genommen, um den Anforderungen unserer Gesellschaft gewachsen zu sein. Sie werden so unter Druck gesetzt, dass sie einfach nachgeben und auf diese Weise ihre Probleme bekämpfen.

Eins der wichtigsten Dinge, die Ihnen und den Betroffenen helfen, sich dem Kampf zum Alkoholismus zu stellen, ist das Wissen um die Alkoholkrankheit.

Wenn Sie jemanden helfen wollen, informieren Sie sich erst, bevor Sie das Falsche tun. Hier finden Sie einige hilfreiche Bücher zu Suchtfragen, die Sie über den Versandhandel bei Amazon bestellen können.

Kurzbeschreibung
Wenn Eltern zu viel trinken. Risiken und Chancen für die Kinder.
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Kinder von Alkoholiker Kurzbeschreibung
Ich befreie mich von deiner Sucht. Hilfen für Angehörige von Suchtkranken.
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Kindheit mit Alkohol

Meine Kindheit verlief eigentlich ganz normal. Ich bin Anfang der sechziger Jahre in dem heutigen Brandenburg aufgewachsen. Dort lebten wir in einer Kleinstadt, wie es viele gibt.


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Neues Leben ohne Alkohol

Ich hatte eine Frau kennen gelernt und begann mit ihr ein neues Leben in vollkommener Trockenheit. Wir suchten uns eine kleine Wohnung, die am Anfang noch das Sozialamt bezahlte.

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Einstieg in den Alkohol

Mit ca. 14 Jahren hatte ich ange- fangen Alkohol zu trinken. Zu dieser Zeit hatte ich Schwierig- keiten mit meinen Freunden.  Wir trafen uns nach der Schule auf einem Platz am Stadtrand.

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Ehrlichkeit bei Alkohol

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine der schlimmsten Gefahren für einen trockenen Alkoholiker, die Unehrlichkeit ist.
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Absturz in den Alkohol

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Rückfallgefahr

Der Kampf gegen die Alkohol- sucht ist immer von der Gefahr eines Rückfalls gekennzeichnet. Wenige schaffen ein ständiges Leben ohne Alkohol. Auch ich mußte diese Erfahrung machen.

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Erste Schritte und Hilfe

1994 war der Anfang eines neuen Lebens. Leider dauerten meine ersten Schritte noch viele Jahre. Trotzdem rede vom Anfang, weil ein Ereignis gab, was meine Lebenseinstellung veränderte.

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Angehörige und Hilfe

Viele Menschen haben unter ihren Angehörigen einen suchtgefährdeten Menschen an ihrer Seite. Gerade Angehörige leiden unter der Sucht des Betroffenen.

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