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Gastbeitrag zum Thema: Brot köstliches und gesundes Nahrungsmittel

Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Brotvielfalt als in Deutschland: Über 300 verschiedene Sorten haben deutsche Bäcker allein beim Brot im Angebot - vom Toastbrot bis zum Pumpernickel. Wer kennt nicht den wunderbaren Duft von frisch gebackenem Brot, leckeren Brötchen, Schrippen, Rundstücken oder zünftigen Brezeln? Und auch beim Brotverzehr rangieren die Deutschen weltweit ganz oben: Letztes Jahr haben die Bundesbürger pro Kopf rund 85 Kilogramm Brot und Brötchen verspeist. Viele essen gerne eine Scheibe Brot zur leckeren Sonntagssuppe, wie z. B. eine Blumenkohl Suppe .


Brot liefert vor allem Kohlehydrate und ist deshalb als Energiespender von großer Bedeutung. Und es nimmt nach Fleisch, noch vor Milch, Quark oder Käse, den zweiten Platz bei den Eiweißlieferanten ein. Zwar ist die Wertigkeit des pflanzlichen Eiweißes nicht so hoch, doch eignet sich Brot ausgezeichnet als Ergänzung der meist sehr viel teureren tierischen Eiweißträger.
Der Hauptbestandteil des Eiweißes findet sich in den Randschichten der Getreidekörner. Daher sind dunkle Brote aus Roggen oder Dinkel, deren Randschichten trotz Mahlens noch erhalten sind, meist eiweißreicher als helle Brote oder Gebäck aus Weizenmehl, wo die Randschichten durch den Mahlprozess entfernt wurden. Der Eiweißgehalt im Korn ist darüber hinaus abhängig von Getreidesorte, Bodenbeschaffenheit und Düngung.
Seit einigen Jahre erfreut sich auch Sojabrot langsam steigender Beliebtheit. Es wird aus Sojamehl gebacken, das aus Sojabohnen gemahlen wurde, und ist deshalb ganz besonders eiweißreich.
Auch Eisen, Vitamine der B-Gruppe und Ballaststoffe machen aus Brot ein rundum gesundes Nahrungsmittel.

Seit die Menschen Getreide anbauen backen sie auch Brot. Bis heute sind die Getreidearten Hafer, Gerste, Weizen, Dinkel und Roggen ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Ernährung und Rohstoff für viele Brotsorten.
Die ältesten Zubereitungsarten von Getreide sind der Brei und der Fladen. Als bei den alten Ägyptern vor einigen tausend Jahren bei der Fladenherstellung ein vergorenes Stück Teig wieder verwendet wurde, entdeckten sie eher zufällig die Kunst des Brotbackens: Das Backwerk war nicht verdorben, sondern innen durch viele Poren aufgelockert und damit besonders kaufähig und bekömmlich.